Häufig wird der Vorwurf erhoben, dass die Ärzte des Maharishi
Ayurveda lediglich an Wochenenden ausgebildet würden, wohingegen
indische Ayurveda Ärzte (Vaidyas) in der Regel acht Jahre an einer
Universität studieren. Dadurch wird suggeriert, dass die westlichen Ärzte
des Maharishi Ayurveda nicht kompetent seien.
Bei
dieser Kritik wird übersehen, dass Voraussetzung für
den Besuch der Fortbildungskurse im Maharishi Ayurveda die medizinische
Approbation ist, die teilnehmenden Ärzte also bereits eine Ausbildung
von mindestens acht Jahren an einer deutschen Universität erfolgreich
abgeschlossen haben. Die meisten von ihnen haben überdies bereits
Erfahrung mit ganzheitlichen Heilweisen. Als Einstieg in den Maharishi
Ayurveda wurden in der Vergangenheit zwei Ausbildungsblöcke zu
je 120 Stunden angeboten. Darauf aufbauend wurden regelmäßige
halb- bzw. jährliche Fortbildungen von jeweils 60 Unterrichtsstunden
durchgeführt. Die meisten Ärzte, die in den Maharishi Ayurveda
Gesundheitszentren tätig sind, wie beispielsweise in Bad Ems,
Traben-Trarbach, Pichlarn etc., haben bei Addition aller von ihnen
absolvierten Fortbildungskurse insgesamt eine ein- bis zweijährige
ayurvedische Zusatzausbildung erhalten und mittlerweile über 10
Jahre praktische Berufserfahrung.
Überdies wurden die Ausbildungskurse im Maharishi Ayurveda nach jahrelanger,
intensiver Vorbereitungszeit von führenden Vaidyas (indischen
Ayurveda-Ärzten) erarbeitet. Teilnehmer, die in Indien oder im
Westen Ayurveda-Seminare verschiedener Anbieter besuchten, heben die
Systematik der Ärzteausbildung des Maharishi Ayurveda hervor.
Als 1984 in den USA das erste Maharishi Ayurveda Gesundheitszentrum
eröffnet wurde, ging dem eine mehrjährige Vorbereitungszeit
mit ayurvedischen Experten voraus. Auch dieses ist in der Qualität
der angebotenen Therapien und in der Ärzte-Ausbildung deutlich
spürbar.
Darüber hinaus steht den westlichen Maharishi-Ayurveda-Ärzten
für schwere chronische Krankheiten ein Konsultationsservice mit
besonders erfahrenen indischen Ärzten der Maharishi Vedic University,
Holland, zur Verfügung. Die dort mit westlichen Ärzten zusammenarbeitenden
Ayurveda-Spezialisten haben in Indien teilweise jahrzehntelange Erfahrungen
als Leiter ayurvedischer Kliniken oder Hochschulen und stellen diesen
Erfahrungsschatz und ihr Fachwissen zur Verfügung. Dadurch ist
jeder in einem Maharishi-Ayurveda-Gesundheitszentrum behandelnde Arzt
jederzeit und ohne Zeitverzögerung in der Lage, fernmündlich
ein Kolloqium mit Spezialisten durchzuführen.
Alle Naturheilgesellschaften müssen sich, solange ihre Verfahren
noch nicht durch die Ärztekammern und Kostenträger allgemein
anerkannt sind, zunächst selbst um ihre Ausbildungsstandards bemühen.
Dies gilt für die Homöopathie oder Akupunktur genauso wie
für den Ayurveda. Das geschieht bei Maharishi Ayurveda in vorbildlicher
Weise, was nicht zuletzt durch die bereits oben zitierte Erklärung
des Präsidenten des ALL INDIA AYURVEDA CONGRESS, Vaidya Shiv Karan
Sharma Chhangani, vom 29.08.1997 belegt wird, er würde ...