1) MAV, Meditation und Tradition
Behauptung
Seite 89: „Beim New Age Ayurveda bekommen Yoga und Meditation,
aber auch alle möglichen anderen spirituellen Methoden eine zentrale
Bedeutung im Therapieprozess. Hierzu gehört auch die in Deutschland
dominierende Variante des Ayurveda, der Maharishi Ayurveda. Problematisch
ist, dass diese Angebote nicht immer als solche zu erkennen sind, da
sie häufig auch von Schulmedizinern angeboten werden. Abgesehen
von der oftmals problematischen Verknüpfung nach esoterischen
oder quasi-religiösen Ansätzen, sollte man diese Form des
Ayurveda auch nicht mit der traditionellen Form gleichsetzen.“
Richtigstellung
Der Maharishi Ayurveda wird hier einem New Age Ayurveda zugeordnet.
Begründet wird dies unter anderem damit, dass Yoga und Meditation
"eine zentrale Bedeutung im Therapieprozess bekommen":
- Yoga und Meditation haben auch und vor allem im traditionellen Ayurveda
eine zentrale, zumindest ganz wesentliche Bedeutung. Siehe hierzu:
Gutachten des Indologen Prof. Raster. (Anlage 1)
- Zitat aus der Charaka Samhita, dem von allen Ayurveda-Ärzten
anerkannten Grundlagenwerk der ayurvedischen Medizin.
- Statement des Präsidenten des All India Ayurveda Congress. (Anlage
2)
- Internetofferten anderer Anbieter: Die im Buch positiv dargestellten
Ayurveda-Einrichtungen Habichtswald-Klinik und Mahindra-Institut bieten
gleichermaßen Yoga und Meditation während ihrer Ayurveda-Kuren
an.
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2) Ansatz über Körper oder Geist
Behauptung
Seite 117: “Während man im Maharishi Ayurveda von dem Grundsatz
ausgeht: „Der Geist heilt den Körper, das heißt, man
kann sich über TM gesund meditieren, bzw. gesund denken“;
setzt der traditionelle Ayurveda grundsätzlich am Körper
an, um den ganzen Menschen zu heilen.“
Richtigstellung
Diese Behauptung ist doppelt falsch: Im Gegensatz zum heute in Indien
in weiten Bereichen praktizierten Ayurveda, bei dem häufig nur
noch Körper und Symptom orientiert behandelt wird, beachtet
der textlich überlieferte, ursprüngliche Ayurveda, ebenso
wie der Maharishi Ayurveda, auch soziale und psychische Ursachen
des Krankseins, zum Beispiel die Einflüsse und Folgen von (herausragenden
Lebensereignissen) Life-Events oder Stressfaktoren. Dies ist ein
völlig normaler, in der westlichen modernen Medizin wie in östlichen
Medizinsystemen anerkannter Ansatz. Transzendentale Meditation ist
ein, aber keinesfalls, wie hier dargestellt, der ausschließliche
oder verabsolutierte Ansatz, die Eigenheilkräfte zu unterstützen
und wirken zu lassen. In keinem der von deutschen Repräsentanten
des Maharishi Ayurveda oder Vertretern der DGA verfassten Bücher,
Artikel, sonstigen Veröffentlichungen oder Auftritten in Medien
wird dies anders dargestellt. Es ist allerdings eine in der Wirksamkeit
hundertfach wissenschaftlich belegte Methode.
Auch
in den Ärzteausbildungskursen der DGA nimmt das Thema „Transzendentale
Meditation“ nur einen geringen Raum ein, insoweit, als einzelne
wissenschaftliche Untersuchungen vorgestellt werden, die im Zusammenhang
mit einer der zur besprechenden Krankheiten stehen. Es werden zahlreiche
Körper orientierte Therapieansätze gelehrt, die auch im Mittelpunkt
der täglichen Praxis am Patienten stehen: Ernährung und Diät,
Ayurvedapräparate, Rasayana-Therapie, Panchakarma-Therapie, Musik-
und Klangtherapien, und andere.
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3) MAV und indischer Ursprung
Behauptung
Seite 118: „Er ist insofern ein Label für ein Verkaufsprodukt.
Maharishi Ayurveda entspricht nicht dem in Indien erlebbaren und erfahrbaren
Ayurveda, einem über 2.500 Jahre alten, traditionellen, mit der
Gesellschaft und ihrer Spiritualität dicht durchwobenen Medizinsystem.“
Richtigstellung
Diese Behauptung ist falsch: der Maharishi Ayurveda wurde und wird
von indischen Ärzten gelehrt und mitentwickelt. Dies wird durch
die enge Zusammenarbeit mit führenden Ayurveda-Repräsentanten
Indiens sowie durch Statements des Präsidenten des „All
India Ayurveda Congress“ sowie anderer Professoren und Ärzte
bestätigt. (Anlage 23, 2, 16, 17, 18, 19)
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4) Eignung für Krankheitsbehandlung
Behauptung
Seite 118: “Der Maharishi Ayurveda bedient eine spezifische Klientel
der westlichen Welt mit einem hierfür angefertigten Produkt, das
zur Behandlung von Krankheiten nicht besonders taugt.“
Richtigstellung
Dies ist eine durch nichts belegte Behauptung und böswillige Unterstellung,
die letztlich aussagt, dass Ärzte, die Maharishi Ayurveda anwenden,
Kurpfuscher sind. Tatsächlich wurden allein in Deutschland in
den letzten 18 Jahren mehr als 50 000 Patienten in den Maharishi Ayurveda-Gesundheitszentren
und Arztpraxen behandelt, die an zum Teil schweren chronischen Krankheiten
litten. Viele dieser von der Schulmedizin oft aufgegebenen oder zumindest
nicht erfolgreich therapierbaren Kranken, erfuhren wesentliche Besserungen
oder auch Heilungen. Darüber gibt es unzählige Aufzeichnungen
in den Krankenblättern.
Zum
Beleg stehen Stellungnahmen von Ärzten und Fachärzten,
in medizinischen Fachpublikationen veröffentlichte Fallbeispiele
sowie relevante wissenschaftliche Studien zur Verfügung, die aus
heilmittelrechtlichen Gründen hier nicht verfügbar gemacht
werden dürfen. Fachkreisen und Vertretern der Fachpresse sind
die Unterlagen auf Wunsch zugänglich.
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5) Qualität und Seriosität
Behauptung
Seite 120: „Maharishi Ayurveda ist ein stark vereinfachter Ayurveda,
der sich auf einige oberflächliche Aspekte dieser Medizin beschränkt.
Wie schon erwähnt ist sein Bestreben ja auch nicht wirklich die
Behandlung von Kranken, sondern vor allem die Verbreitung von TM. Mehr
kann eine im Verhältnis zum umfassenden Inhalt ayurvedischer Lehre
nur sehr kurze Ausbildung im Maharishi Ayurveda auch nicht vermitteln.“
Richtigstellung
Diese Behauptung ist wiederum eine polemische, völlig unbelegbare
Unterstellung, welche die ehrbaren Absichten und die Qualität
der Ausbildung von Maharishi Ayurveda-Ärzten denunziert. Maharishi
Ayurveda dient in erster Linie der Prävention und Behandlung von
Krankheiten. Meditation kann dafür ein sinnvolles Mittel sein,
ist aber nicht die ausschließliche Absicht der Anwendung des
Maharishi Ayurveda.
Die Ärzte-Ausbildung der DGA ist ein hoch effektives und standardisiertes
Verfahren, welches in Zusammenarbeit mit Ayurveda-Professoren Indiens
entwickelt und getestet wurde. Außerdem ist die Zugangsvoraussetzung
die ärztliche Approbation oder eine abgeschlossene Heilpraktikerausbildung
mit der Berechtigung zur rezeptpflichtigen Verschreibung von Medikamenten
(siehe Ayurveda Akademie der DGA). Diese Ausbildungsgänge ersetzen
einen großen Teil der Ayurveda-Grundausbildung Indiens. Der Ausbildungsplan
der Ayurveda Akademie der DGA ermöglicht die ayurvedische Diagnose
und Therapie zahlreiche Krankheiten. Die Anerkennung deutscher Maharishi
Ayurveda-Ärzte kommt auch durch wiederkehrende Vortragseinladungen
zum Ausdruck, zum Beispiel bei der Medizinischen Woche in Baden-Baden,
jährlich veranstaltet von der Hufelandgesellschaft für Erfahrungsheilkunde,
dem über 20 000 Mitglieder zählenden Gesamtverband aller
Naturheilbünde Deutschlands.
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6) MAV und Transzendentale Meditation
Behauptung
Seite 120: „Wenn Sie ein gesundheitliches Problem haben, dann
ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass Sie es nicht loswerden.
Wenn Sie psychisch nicht wirklich gefestigt sind, laufen Sie Gefahr,
auf die Heilsversprechung der TM hereinzufallen. Bei entsprechender
Disposition riskieren Sie manifeste psychiatrische Probleme.“
Richtigstellung
Wieder wird Transzendentale Meditation (TM) und Maharishi Ayurveda
willkürlich vermengt. Dabei wird wegen dem möglichen Therapiebestandteil
Transzendentale Meditation eine gesundheitliche Gefährdung durch
Maharishi Ayurveda unterstellt. Tatsächlich hat (TM) gesundheitsfördernde
Wirkungen vielhundertfach bewiesen. Unterstellte schädliche
Einflüsse wurden von Gutachtern ausdrücklich ausgeschlossen.
Diese Aussagen sind im Gegensatz zu den Unterstellungen belegbar:
- Weltweit existieren mehr als 500 wissenschaftliche
Publikationen über
den gesundheitsfördernden Wert der (TM). (Anlage 24)
- Eine Fünf-Jahres-Studie über TM-Anwender einer US-Versicherungsgesellschaft
zeigt, dass TM-Meditierende in allen Krankheitskategorien um 50% seltener
erkranken, als ein Vergleichskollektiv. (Anlage 5)
- Eine Studie der schwedischen Regierung zeigte, dass TM-Anwender 200
Mal seltener psychisch erkranken, als die übrige nicht-meditierende
Bevölkerung. (Anlage 11)
- Ein psychiatrisches Gutachter der Uniklinik Zürich bestätigt
die Unschädlichkeit der TM (Anlage 7)
- Studien über die beeindruckenden Möglichkeiten zur Kostenersparnis
im Gesundheitsweisen bei Anwendung des Maharishi Ayurveda liegen vor.
- Die wissenschaftliche Untersuchung des Blutdruck senkenden Effekts
der TM bei Bluthochdruckpatienten wurde durch die US-Gesundheitsbehörde
(National Health Service) mit mehreren Millionen Dollar gefördert.
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7) Maharishi Ayurveda-Produkte
Behauptung
Seite 120: Frage: Was ist mit der speziellen Maharishi-Kräutermedizin,
die angeblich auf geheimen Rezepturen basiert? Antwort: „Alle
wesentlichen ayurvedischen Medikamente sind in den klassischen Schriften
des Ayurveda niedergelegt – da gibt es keine Geheimnisse. Wenn
so etwas behauptet wird, ist das schlicht unlauter oder aber geboren
aus Unkenntnis.“
Richtigstellung
1. Es gibt keine „Maharishi-Kräutermedizin“, wohl
aber Maharishi Ayurveda-Produkte. Diese gehören sowohl aufgrund
ihrer authentischen Zusammensetzung als auch wegen der zertifizierten
und geprüften Herstellungsverfahren zu den qualitativ besten Ayurveda-Produkten
der Welt.
2. Geheimnisse werden nicht behauptet. Schon aufgrund der deutschen
Richtlinien zum Vertrieb von Arzneimitteln, sind die Inhaltsstoffe
auf jeder Packung anzugeben. Die Inhaltstoffe der Maharishi Ayurveda-
Produkte werden immer deklariert und ihr Wirkbereich wird angegeben.
Auch bei Patenten - welche alle großen Ayurveda-Produkte-Hersteller
besitzen - werden die Inhaltstoffe deklariert. Der Prozess der Herstellung
kann jedoch patentrechtlich geschützt und daher geheim gehalten
werden. Dies ist ein völlig normaler Vorgang, der für alle
Arzneihersteller der Welt gilt.
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8) Kritiklose Medien?
Behauptung
Seite 129: „Auch die TM wird von den Medien häufig kritiklos
promotet. Bereits 1996 lobte das von der Stiftung Warentest herausgegebene
Buch „Handbuch Herz und Kreislauf“ TM als die „bekannteste
und am besten untersuchte Form der Meditation.“
Richtigstellung
Hier wird das Positive geschickt ins Negative verdreht: Wenn also Stiftung
Warentest die TM richtig als „bekannteste und am besten untersuchte
Form der Meditation“ anerkennt, dann ist das bemerkenswert
und nicht bedenkenswert. Das gleiche gilt für hunderte wissenschaftlicher
Publikationen in den bedeutendsten Forschungsinstituten der Welt,
die Berichterstattung in den Medien, Veröffentlichungen in deutschen
medizinischen Fachzeitschriften, wie der Ärzte-Zeitung oder
zahlreichen renommierten Publikationen.
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9) MAV und Wissenschaft
Es
wird am Beispiel von Dr. Tony Nader behauptet, die Wissenschaftlichkeit
des Maharishi Ayurveda würde durch den Missbrauch von renommierten
Institutionen untermauert. Im Falle von Dr. Nader wird dessen Lebenslauf
und Tätigkeit am Massachusetts Institute of Technology (MIT),
USA, bezweifelt.
Richtig ist: Dr. Tony Nader, M.D., Ph. D., studierte Medizin an der
Amerikanischen Universität von Beirut, wo er sich nach Studienabschluss
(M.D.) in Innerer Medizin und Psychiatrie spezialisierte. Er promovierte
(Ph.D.) in Neurophysiologie und Kognitionswissenschaften am Massachusetts
Institute of Technology (MIT), Boston, USA, an dem er im klinischen
Forschungszentrum arbeitete. Danach forschte er als Stationsarzt und
wissenschaftlicher Assistent in der Neurologie am Massachusetts General
Hospital der Harvard Medical School.
In seinem einzigen bisher von Dr. Nader herausgegebenen Buch wird diese
Vita eindeutig richtig dargestellt. Auch in wissenschaftlichen Veröffentlichungen
des Forschers erscheinen nur richtige Angaben zu seiner Person und
wissenschaftlichen Laufbahn.
Im übrigen werden durch dieses „dunkle Kapitel“ des
Buches, dessen Vorwürfe unter der Überschrift „Wissenschaft“ lediglich
(unrichtige, s. o.) formale Inhalte haben und nichts über die
Richtigkeit der wissenschaftlichen Ergebnisse aussagen, die Arbeiten
und Veröffentlichungen hunderter anderer Forscher über Maharishi
Ayurveda und TM in allen Teilen der Welt stillschweigend unterschlagen.
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10) MAV und Krebsforschung
Behauptung
Seite 109: „Ferner werden erste positive Forschungsergebnisse
bei der Anwendung von „Maharishi Amrit Kalash“ bei der
Behandlung von Krebs zitiert.“
Richtigstellung
Diese Behauptung ist falsch. Es wurde lediglich festgestellt und berichtet,
dass Maharishi Amrit Kalash im Tierversuch dir Rückbildung künstlich
erzeugter Krebstumoren bewirkte. Die Autoren sollten ihre Behauptungen
beweisen und entsprechende Textpassagen anführen.
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11) Repräsentanten: Pro und Kontra
Behauptung
Seite 119: Bestätigung des Maharishi Ayurveda durch den All India
Congress: „Andere bedeutende Repräsentanten des Ayurveda
haben die Praktiken von Maharishi als unethisch bewertet.“
Richtigstellung
Es werden „andere bedeutende indische Repräsentanten“ aufgeführt,
aber nur ein Name genannt. Letztlich geht es doch nicht darum Pro-
und Kontra-Kanditaten in eine Schlacht zu führen, sondern zu zeigen,
dass namhafte Repräsentanten des Ayurveda den Maharishi Ayurveda
mitentwickelt haben und eindrucksvoll unterstützen. Dass ein genannter
Ayurveda-Arzt eine andere Auffassung vertritt, ist völlig normal.
Wo gibt es schon völlig einheitliche Denkrichtungen, weder in
der westlichen Medizin, noch in der Traditionellen Chinesischen Medizin
noch und vor allem nicht in der westlichen Naturheilkunde.
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12) Verstaubte Warnung
Behauptung
Seite 119: „Schon 1978 warnte das Bundesministerium...“
Richtigstellung
Mit dieser Zeile werden typischerweise unbelegte Behauptungen über
TM von den immer gleichen Kreisen eingeleitet. Dieser bald 30 Jahre
alte Ausrutscher der damaligen Bundesregierung wurde aus inhaltlichen
Gründen juristisch untersagt, dann aus formalen Gründen wieder
erlaubt und seitdem von der Bundesregierung nicht mehr benutzt. (Anlage
6) Die damaligen Gründe wurden längst widerlegt und werden
von niemandem mehr, außer den im Buch aufgeführten Personen,
ernsthaft behauptet.